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Sägt die Rohre auf die notwendige Länge zu. ( siehe Tabelle ). Legt die vorbereiteten Rohre mit den tiefen Tönen ( längstes Rohr/grösster Durchmesser ) von rechts nach links auf eure Schablone auf. Sollten zu grosse Unebenheiten der einzelnen Rohre bestehen, könnt ihr das hiermit erkennen und Rohre eventuell austauschen. Achtet darauf, das die Rohre später dort angeschliffen und zusammengeleimt werden, wo die flache Seite eines Bambusrohres zu sehen ist.

Nun könnt ihr erstmal die ganzen zugesägten Rohre schälen, wenn ihr das wollt. Zieht ( kratzen wäre wohl der bessere Ausdruck ) einfach die äussere Schicht des Bambusrohres mit einem Messer ab.Vergesst nicht die Rohre zu nummerieren, bzw. gebt ihnen gleich mit einem Bleistift die richtige Tonbezeichnung, um eine Verwechselung der Rohre zu vermeiden.

Also geflammt heisst, dass die einzelnen Röhrchen erhitzt werden. Im Backofen, zum Beispiel. Die Verweildauer in der Hitze bestimmt den Grad der Färbung. Die Bambusröhrchen werden von mir immer erhitzt, bis die Feuchtigkeit aus dem Bambus gewichen ist. Dies macht den Bambus härter. Zuviel Hitze und damit mehr Färbung birgt aber auch den Nachteil, dass der Bambus porös wird und Risse bekommt. Also: Weniger ist oft mehr.